Frida Skybäck: Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse

Die junge schwedische Witwe Charlotte erbt unerwartet eine kleine Buchhandlung in London. Da sie bereits ein Unternehmen in Schweden führt, hat sie kein großes Interesse an dem Laden und möchte das Haus am liebsten so schnell wie möglich loswerden. Doch dann lernt sie die Angestellten näher kennen und erkennt, mit wie viel Herzblut sie die Buchhandlung führen, und ihr Entschluss gerät ins Wanken. Gleichzeitig scheint es da noch ein Familiengeheimnis um ihre Herkunft zu geben. Als schließlich die Bank anruft und ein Schuldenberg zutage tritt, wird alles wieder in Frage gestellt.
Frida Skybäck erzeugt in ihrem Roman eine heimelige Stimmung rund um die Buchhandlung, ihre Angestellten und die Nachbarschaft. Besonders die Geschichte um Charlottes Herkunft hält Spannung bereit, ohne allzu nervenaufreibend zu sein. Man kann sich richtig in die Handlung hineinfallen lassen und den Alltag für ein paar Stunden vergessen.
Angenehme Lektüre wünscht Ihnen Andrea Frankenberger!

Zuletzt aktualisiert: 24 Mai 2020
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